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Stiftung-Mandacaru-Kindergarten2

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Ev. Kirchengemeinde Weiterstadt
Kto. 4202 068 087
BLZ: 501 900 00
BIC: FFVB DE FF
IBAN DE15501900004202068087
Verwendungszweck: [Ihr Name] + Mandacaru Spender

Adressat:

Evangelische Kirche Weiterstadt, B. u. R.
Evangelisches Gemeindebüro, Frau Conrad
Elisabeth-von Thadden-Haus
Darmstädter Str. 17a
64331 Weiterstadt

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Betterplace

Kinder kommen mit einer außerordentlichen Offenheit und mit großem Vertrauen zur Welt. Sie ahmen die Umwelt nach und lernen dadurch sich aufzurichten, zu sprechen und zu denken.

Während der ersten sieben Jahre entwickelt das Kind, parallel zu seiner körperlichen Ausgestaltung, seine Bewegungen, seine Willenskraft, seine Freude alles zu verändern (zu spielen) und eignet sich dadurch unbewusst die Lebensformen und kulturellen Werte seiner Umwelt an. Durch die Eindrücke, die das Kind aus seiner Umwelt erfährt, bilden sich seine Sinnesorgane aus.

Man kann sich vorstellen, wie reduziert dieser Prozess bei Kindern aus einem Slum ist, wenn man bedenkt, dass die Umwelt dort im wesentlichen aus einer Mischung von Armut und Aggressivität besteht: Lärm, Gestank und Hitze sind ubiquitär. Die Mütter sind meist völlig überfordert: sie lassen tagsüber die Kinder alleine mit den älteren Geschwistern und kommen abends erschöpft von der Arbeit in eine armselige Behausung, ohne Kraft, den Kindern die nötige Aufmerksamkeit und Liebe zu schenken. Wenn es Väter gibt, sehen diese die Erziehung der Kinder meist nicht als ihre Aufgabe an, es sei denn, wenn es darum geht, sich durch Prügel den nötigen Respekt zu verschaffen.

Aber Kinder erleben Gewalt wird nicht nur durch Schläge und Misshandlungen, sondern auch durch soziale Ausgrenzung. Erlittene Gewalt führt aber oft zu selbst ausgeübter Gewalt – der Weg vom Opfer zum Täter ist damit vorgezeichnet.
Deswegen ist es von fundamentaler Bedeutung, dass Kinder wenigstens vier Stunden pro Tag einen Kindergarten besuchen, wo sie eine entwicklungsfördernde Umgebung finden, und mit Erwachsenen zusammen sind, die ihnen als Vorbild dienen können.

Dadurch, dass jüngere Geschwister in den Kindergarten gehen, entfällt ihre Beaufsichtigung durch die älteren Geschwister, so dass diese zur Schule gehen können.

In unserem Kindergarten befinden sich 50 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die Kinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit mit viel Gemüse und Früchten und einem optimalen Gehalt an Mikronährstoffen.
Die Räume wurden freundlich gestaltet und mit Spielmaterial ausgerüstet, das die Fantasie- und Nachahmungskräfte der Kinder fördert. Jeden Tag erzählt die Erzieherin mit den Kindern Geschichten, singt und tanzt mit ihnen. Sie reden ganz bewusst mit den Kindern in grammatikalisch richtigem Portugiesisch, so dass ihr Sprachvermögen kontinuierlich gefördert wird.

Durch den Neubau des Gemeindezentrums konnte
 der Kindergarten räumlich getrennt werden. Es stehen nun zwei Räume für den Kindergarten zur Verfügung mit altersgerechten sanitären Anlagen, so dass nun die baulichen Vorschriften für Kindergärten eingehalten werden. Die vergrößerte Küche zur Nahrungsversorgung ist in einem separaten Gebäude unter Berücksichtigung hygienischer und Sicherheitsstandards untergebracht.