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Stiftung-Mandacaru-Gesundheit

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Bankverbindung:

Ev. Kirchengemeinde Weiterstadt
Kto. 4202 068 087
BLZ: 501 900 00
BIC: FFVB DE FF
IBAN DE15501900004202068087
Verwendungszweck: [Ihr Name] + Mandacaru Spender

Adressat:

Evangelische Kirche Weiterstadt, B. u. R.
Evangelisches Gemeindebüro, Frau Conrad
Elisabeth-von Thadden-Haus
Darmstädter Str. 17a
64331 Weiterstadt

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Betterplace

Die Mandacaru-Stiftung hat eine erfolgreiche Offensive gegen parasitäre Erkrankungen gestartet und gibt in der Favela Pinzon II ein positives Beispiel: In einem Gesundheitszentrum bieten Ärzte eine wirksame Behandlung.

Zusätzlich klären Krankenschwestern, Gesundheitsagenten und Medizinstudenten die Menschen darüber auf, was die ersten Anzeichen eines Parasitenbefalls sind und was sie tun können, um gesund zu bleiben. Professor Feldmeier begeistert:

„Es ist mir jedes Mal eine Freude, wenn ich sehe, dass immer mehr Kinder jetzt gesunde Füße vorzeigen können.“

Sonst ist Realität in solchen Favelas: 80 Prozent der Bewohner haben Darmwürmer. Mehr als die Hälfte der Kinder leiden unter Kopfläusen – und 3/4 von ihnen werden vor allem in der Trockenzeit von Sandflöhen heimgesucht.  Das schwächt die kleinen Patienten oft so sehr, dass sie nicht mehr die Schule besuchen können. Die Sandflöhe sind in den nicht asphaltierten Böden der Favelas überall präsent und graben sich in die Füße der Kleinen. Unbehandelt besteht die Gefahr von Geschwüren und Verstümmelungen.

Durch die Spezialambulanz werden seit Anfang 2011 nunmehr auch regelmäßig Patienten aus dem nichtdirekten Einzugsbereich der Aktivitäten der Stiftung behandelt. Dadurch, dass viele Menschen in der Gemeinde nur erschwerten Zugang zum öffentlichen Gesundheitssystem haben, ist diese Ambulanz auch eine Möglichkeit, die Diagnose unterschiedlichster Erkrankungen voranzutreiben und in Kooperation mit dem Gesundheitsposten in der Nähe die nachhaltige Versorgung zu verbessern.

So wurde das Vorkommen insbesondere von Darmwürmern, Krätze, Kopfläusen und Sandflöhen merklich reduziert. Durch die regelmäßige halbjährliche Behandlung auf lange Sicht neben der Prävalenz (vorhandene Infektionen) auch der Transmissionsdruck der Krankheiten und damit die Inzidenz (Neuauftreten von Infektionen) reduziert.